Geschäftsbericht 2020/2021

80 Ein geplanter Technologiesprung in der TI, der teilweise bereits im „Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs– Gesetz“ (DVPMG) verankert ist, hat für die nächsten Jahre ein weiteres großes Spannungsfeld erzeugt – zwischen einem stabilen Betrieb der TI und der Transformation der TI hin zu einer ganz neuen Architektur. Mit dem Whitepaper „TI 2.0 – Arena für digitale Medizin“ hat die gematik im Berichtsjahr eine TI-Novelle angekündigt: Die bisherige Architektur als eigenständiges Gesundheitsnetz soll durch die universelle Erreichbarkeit der Fachdienste und Anwendungen über das Internet ersetzt werden. Die bisherigen Kartenherausgeber – im zahnärztlichen Sektor also die Zahnärztekammern und KZVen – sollen zudem als so genannte Identitätsanbieter auftreten. Der Nachweis der Echtheit der Person oder Institution wird damit mittels so genannter „digitaler Identitäten“ möglich sein und soll von den Versicherten und Leistungserbringern mobil und ohne Smartcards (eGK, HBA, SMC-B) genutzt werden können, um sich gegenüber der TI zu authentifizieren. EINE TI OHNE KARTEN UND KONNEKTOREN Die von Gesetzgeber und gematik geplanten Veränderungen werden erneut zu großen Umstellungsaufwänden in Praxen, Krankenhäusern und Apotheken führen. Der Fokus auf die neuen Grundprinzipien bedingt – mitten in der Einführung zentraler Leuchtturmanwendungen wie der ePA oder dem E-Rezept – umfang- reiche Anpassungsarbeiten im zentralen und dezentralen Bereich der TI. In der „heutigen TI“ haben die Zahnarztpraxen einen ausgezeichneten Stand erreicht: Anbindungsquote und Ausstattungsgrad sind so gut wie in keinem anderen Sektor. Nunmuss indennächstenfünf Jahrenparallel zumTI-BetriebdieTransformation zur TI 2.0 organisiert werden. DIE ZUKUNT DER TELEMATIKINFRASTUKTUR Zum Berichtszeitpunkt hat die gematik das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zur TI 2.0 vorgelegt, das nun von den Gesellschaftern technisch, wirtschaftlich, rechtlich und sicherheitstechnisch bewertet werden muss. Dabei wird sich die KZBV dafür einsetzen, dass Zahnarztpraxen durch den Wegfall der TI als geschlossenes Gesundheitsnetz nicht als Ausfallbürge in die Haftung für die IT-Absicherung und den Datenschutz in der dezentralen TI genommen werden und die zusätzlichen Lasten, die zum Beispiel durch eine alternative Absicherung der Praxis-IT entstehen, angemessen verteilt werden. Zudem wird sich die KZBV für eine Alternative zum mobil- und smartphone-zentrierten Ansatz der TI 2.0 starkmachen, die Millionen von Menschen in der Altersgruppe 65 Plus von der Digitalisierung der Medizin ausschließt. ■ Lorem ipsumdolor sit amet, consectetur adipisici elit, sed eiusmod tempor incidunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquid ex ea commodi consequat. Quis aute iure reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint obcaecat cupiditat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit in vulputate velit esse molestie consequat, vel illum dolore eu feugiat nulla facilisis at vero eros et accumsan et iusto odio dignissim qui blandit praesent luptatum zzril delenit augue duis dolore te feugait nulla facilisi. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat. 1.1 Headline 1.1. Zwischenheadline 1.1.1 Lorem ipsum Lorem ipsum dolor sit am Datenschutz & IT-Sicherheit in der Zahnarztpraxis 06/2021 Datenschutz & IT-Sicherheit in der Zahnarztpraxis L itfaden + Empfehlungen zur Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie Telematikinfrastruktur Ein Überblick 08/2021 DIE KZBV STELLT UMFANGREICHES INFORMATIONSMATERIAL ZUR DIGITALISIERUNG UND TELEMATIKINFRASTRUKTUR BEREIT

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