Geschäftsbericht 2020/2021

92 HAUSHALTSRECHNUNG 2020 EINNAHMEN € A. Beiträge 16.869.107 B. Zinsen 27.109 C. Sonstige 1.573.002 D. Vermögensabnahme 1.108.306 19.577.524 AUSGABEN € A. Aufwandsentschädigungen, Beiträge 385.222 B. Öffentlichkeitsarbeit 142.868 C. Externe Dienste 1.588.944 D. Reise- und Tagungskosten 929.257 E. Personalkosten 13.929.786 F. Sonstiger Verwaltungsaufwand 2.601.447 19.577.524 Auf Basis der Zustandsbewertung und des Sanierungsmaßnahmenkonzeptes hat die Vertreterversammlung der KZBV imOkto- ber 2020 den Beschluss gefasst, das Zahnärztehaus in Köln umfassend zu modernisieren. Grundlage der Entscheidung waren die Planungen und Kostenschätzungen nach DIN 276 durch das Architekturbüro Draeger und die weitere Beratungsunterlage „2nd Opinion“ der Büro Dr. Vogel GmbH. Seit Anfang des Jahres 2021 begleitet das Büro Dr. Vogel das gesamte Bauprojekt zur Revitalisierung des Kölner Zahnärzte- hauses auf Bauherrenseite. Das Büro übernimmt dabei die Projektleitung und das Projektcontrolling mit Fokus auf die Einhaltung von Budget und Zeitvorgaben. Zusätzlich berät und unterstützt es die KZBV bei den Leistungsbeschreibungen in Vergabeverfahren und der Vertragsgestaltung. Das Büro Dr. Vogel hat von der VV im Oktober 2020 auch einen Prüfauftrag erhalten, der die Frage einer Zwischenmiete und die Thematik der zusätzlichen Sanierung der Fassade sowie weiterer Kern- sanierungsmaßnahmen zum Inhalt hatte. Als Ergebnis der Prüfung empfahl das Büro Dr. Vogel, die geplante Sanierung um die Fassadenerneuerung mit Dämmung zu erweitern und das Bauvorhaben in einem Zug durchzuführen, statt phasenweise in mehreren Bauabschnitten. Bei Umsetzung der Bauarbeiten in einem Zug entstünden durch die zeitgleiche Ausführung unterschiedlicher Arbeiten auf verschiedenen Etagen Synergieeffekte, die die reine Bauzeit von insgesamt vier bis sechs Jahren auf ca. zwei Jahre verringern würden. Das Gebäude könne dann aber während der Bauzeit von der Verwaltung nicht genutzt werden, sondern müsse vollständig geräumt werden. Die KZBV hat entschieden, für die Zeit der Bauphase Büroräume in Köln anzumieten und strebt – aufgrund der positiven Erfahrungen aus der Pandemie – für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Hybridlösung aus Präsenz und Mobilem Arbeiten an. Die Erneuerung der Gebäudefassade ist nach dem Planungsergebnis der Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung ein wesentlicher Faktor bei der Berechnung des Wärmebedarfs und der notwendigen Raumklimatisierung. Unter ökologischen Gesichtspunkten solle das Haus daher nicht nur mit einer modernen Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik ausgestattet werden, sondern zudem von außen zur nachhaltigen Optimierung des Energiebedarfs gedämmt werden. Die zusätzliche Investition für Fassadenerneuerung und Dämmung würden sich aufgrund des geringeren Energiebedarfs und damit einhergehender Einsparungen von Energiekosten bereits nach einigen Jahren wieder amortisieren. Aus diesem Grund wurde ergänzend eine Ausschreibung der Fachplanung für die Fassadenerneuerung vorgenommen und zwischenzeitlich an ein Architekturbüro aus Köln vergeben. Der Fassadenplaner gibt eine Einschätzung ab, die in die Kostenberechnung einfließen wird. Der Bauantrag wurde ohne die Fassadenplanung und ohne signifikante Verzögerung am 16. März 2021 bei der Stadt Köln eingereicht. Die Fachplanung zur Fassadenerneuerung kann nach Auskunft der Stadt Köln zum laufenden Bauantragsverfahren nachgereicht werden. Bis zur Erteilung der Baugenehmigung ist mit einer Bearbeitungszeit von etwa zwölf Monaten zu rechnen, was nach Stand Juli 2021 zu einem Baubeginn zum Ende des 1. Quartals 2022 führen würde. ■ MODERNISIERUNG DES KÖLNER ZAHNÄRZTEHAUSES

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